Durch die Kombination der bewährten Stahltrogschwelle mit der bewährten DURSYS Schotter-Polyurethan-Verbundtechnologie heben wir die Stahlschwelle auf ein neues Niveau, das DURSLEEPER-Niveau!

Ziel der Entwicklung der DURSLEEPER Stahlschwelle war, die Vorteile der seit über 100 Jahren eingesetzten Stahltrogschwelle mit den Vorteilen von Vollblockschwellen zu matchen und weitere Funktionen, die zu einer Qualitätsoptimierung des Schotteroberbaus beitragen, zu integrieren. Beim Verfolgen der Äußerungen aus dem DB Umfeld (LinkedIn, Pressestatements etc.) sehen wir korrespondierende Vorgaben und Wünsche auch seitens des DB Konzerns:
- Green Steel/ Co2 Reduzierung/ CO2 Speicherung
- Umgestaltung der Bauprozesse (DB Mindbox)
- Resilienzmanagement
- Klimaneutralitätsziel 2040
Der DURSLEEPER entsteht durch die Ausbildung der Standard Stahltrogschwelle zu einer Vollblockschwelle. Dies wird erreicht, indem der Trog der Stahlschwelle mit Gleisschotter gefüllt wird. Anschließend werden die Lücken zwischen den Schottersteinen mittels des Polyurethanschaums dauerhaft lagestabil ausgeschäumt, die Schottersteine im Trog fixiert. Es entsteht eine Vollblockschwelle mit neuen und gegenüber der Standartstahlblockschwelle verbesserten Eigenschaften.

Durch den Schotter-Compound entsteht aus dem trogartigen, nach unten offenen Stahlschwellenprofil eine Art Vollblockschwelle. Der verwendete Schotter/ die Körnung für die Herstellung des Schottercompounds wird bei der Herstellung des Schotteroberbaus eingespart, der Materialbedarf erhöht sich somit nicht.
Durch die werkseitige Befüllung des Stahlkörpers (auch mittels Retrofit, d.h. Verwenden altbrauchbarer Stahltrogschwellen) mit dem Schotter-Verbundmaterial wird eine Erhöhung der Querverschiebekräfte, eine Reduzierung von Schwingungen und Körperschall sowie eine Optimierung der Stopfbarkeit (Stopfgeschwindigkeit) und eine Erhöhung der Tragfähigkeit der Stahlschwelle erreicht. Natürlich können alle bekannten Stahltrogschwellenprofile und -längen mit dem Schotter-Verbundmaterial ausgestattet werden.
Im Auftrag der HYPERION und in Abstimmung mit dem EBA und der DB InfraGO wurden an der TU-München Untersuchungen von DURSLEEPER Stahlvollblockschwellen mit dem Schotter-Compound erfolgreich durchgeführt.

Durch Positionierung neuartiger Finnen im optimalen Verdichtungsbereich des Gleisschotters unter der Schwelle (in Längsrichtung zur Schiene) wird der Querverschiebewiderstand noch einmal deutlich erhöht. Durch Form, Anordnung und Materialausführung der Finnen erschließt sich sowohl bei der Standard Stahltrogschwelle, als auch beim DURSLEEPER, ein großes Potential, den QVW durch das Anschweißen von Stahlfinnen unter den Stahltrogschwellen wesentlich zu erhöhen. Anwendungsbezogen kann zwischen unterschiedlichen Finnenvarianten (L, U und T – Finnen-formen; auch in green steel Ausführung) gewählt werden.
Der DURSLEEPER eignet sich für alle Gleisabschnitte, in denen bereits Holz- oder Stahlschwellen vorhanden sind und ausgetauscht werden sollen, aber auch um vorhandene Bauhöhen auf (historischen Bogen-) Brücken und in Tunneln überwinden zu können. Es sind keine Verfahrensanpassungen beim Verlegen notwendig, der Stopfprozess kann wie bei anderen Vollblockschwellen 1:1 durchgeführt werden und ermöglicht eine Reduktion der erforderlichen Stopfvorgänge von 3 (Trogschwellen) auf 2 (Vollblockschwellen).
Über alles ergibt sich eine Resilienzerhöhung:
- geringere Gefahr der Gleisverwerfung; auch bei hohen Temperaturen im Sommer.
- keine temperaturabhängige Verformungsgefahr
- erhöhte Kontaktfläche zum Schotter beeinflusst Schotterqualität, Sauberkeit und Verdichtung über Lebensdauer positiv.
- höhere Sicherheit bei Havarien ggü. Betonschwellen
Eine Zulassung zum Einbau, auch zur Erprobung von Geschwindigkeiten >120km/h, liegt vor: EBA – Homepage – Zulassung zur Betriebserprobung für die verschäumte Stahlschwelle

Am Lebensdauerende kann der DURSLEEPER als Rohstoff für neue Produkte kontinuierlich wiederverwendet werden.
